Die Alt-Rocker 20 Miles From Grimsby haben sich schnell in der Sheffield-Musikszene etabliert und ihren Ruf durch zahlreiche Auftritte in Kneipen, Clubs und auf Festivals in ganz Nordengland aufgebaut.
Als die Covid-Pandemie Großbritannien erreichte, wurden Auftritte auf Eis gelegt. Jetzt sind die Jungs zurück, frisch nach Unterzeichnung ihres ersten Plattenvertrags, live und laut spielend, mit ordentlich fettem Bass und Schlagzeug.
Auch unter der abgekürzten Form 20MFG bekannt, besteht die energiegeladene Viererband aus Tom Auty (Gesang und Rhythmusgitarre), Harry Stephenson (Leadgitarre), James Eaton (Bass) und Aren Walker (Schlagzeug).
Um mehr über ihre musikalische Reise zu erfahren und ihren Erfolg zu feiern, haben wir uns kurz mit 20MFG vor ihrem letzten ausverkauften Auftritt unterhalten. Lesen Sie weiter für die Details und Höhepunkte.
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Wie habt ihr euch kennengelernt?
TOM - Ich ging mit Harry und James zur Schule, wir kannten uns also von dort. Wir gründeten 20MFG 2019 und spielten in lokalen Pubs. James hatte mit Aren in anderen Bands gespielt, und so kam Aren letztes Jahr zu uns.
Und woher kam der Name?
HARRY - Das bin ich. Im Sommer fährt mein Opa oft an die Ostküste, weil er sagt, dass es dort die besten Fish and Chips gibt. Wenn ich sonntagsmorgens anrufe und frage, wo er ist, kann ich garantieren, dass er sagt: „Etwa 20 Meilen von Grimsby entfernt.“ Ursprünglich war es ein Arbeitstitel für die Band, aber irgendwie ist er hängen geblieben.

Erzählt uns mehr über diese frühen Kneipenauftritte.
JAMES - Unser erster Kneipenauftritt war im Juli 2019 im The Wharncliffe Arms in Chapeltown. Es ist ein toller Pub. Damals spielten wir Cover von Kings of Leon, Catfish, Arctic Monkeys, solche Sachen. Es war das erste Mal, dass unser Stammlokal einen Moshpit erlebte. Wir liebten es total. Live zu spielen ist so ein Rausch.
Gibt es noch andere Auftritte, die besonders herausstechen?
AREN - Ja, unser erstes Festival. Wir eröffneten die New Music Stage beim Wentworth Festival im September 2021. Die Menge war riesig. Unser Set bestand ausschließlich aus eigenen Songs – eines der ersten Male, dass wir keine Covers spielten – und die Reaktion des Publikums war fantastisch. Es war ein echter Rausch.
HARRY - Es war eine großartige Erfahrung für uns. Unsere Social-Media-Anhängerschaft wuchs durch die Bekanntheit sofort, und wir knüpften viele gute Kontakte hinter der Bühne.
AREN - Es war ein großartiger Tag. Wir spielten unser Set und verbrachten den Rest des Nachmittags damit, uns zu entspannen, Pizza zu essen und den anderen Bands zuzuhören.
Klingt verdammt großartig. So hat euch euer Plattenlabel gefunden?
JAMES - Nein, wir sollten eigentlich eine Headliner-Show im Dublin Castle in London spielen. Das ist die legendäre Location in Camden, wo Amy Winehouse hinter der Bar arbeitete und wo die Arctic Monkeys unter Vertrag genommen wurden. Das war eine große Verbindung für uns, da wir aus Sheffield kommen, aber wir mussten in letzter Minute absagen, weil Harry im Krankenhaus war und an Maschinen angeschlossen. Es war ein paar Wochen lang ziemlich ernst, aber er hat sich vollständig erholt.
HARRY - Eine andere Band sprang stattdessen ein. Zufälligerweise waren sie bei Ramble On unter Vertrag. Wir waren enttäuscht, den Gig absagen zu müssen; also, um uns wirklich aufzumuntern, beschlossen wir, Ramble On zu kontaktieren. Ich schickte ein paar Demos ein, sie mochten, was sie hörten, und baten uns um ein Treffen.
Wie war das Treffen? Eine Zitterpartie?
TOM - Oh ja! Wir spielten unser komplettes Live-Set in ihrem Studio, um ihnen einen Eindruck von unserem Sound und dem, worum es uns geht, zu geben. Wir haben uns super verstanden. Sie boten uns an, uns direkt zu unterzeichnen. Wir konnten es kaum glauben!
Boom! Anerkennung wohlverdient. Und ihr spielt immer noch viele Shows.
JAMES - Nichts geht über Live-Musik. Wir sind am glücklichsten, wenn wir live spielen. Die Pandemie war so hart, weil es wirklich keine Live-Musik gab. Alle Veranstaltungsorte waren geschlossen.
HARRY - Wir wollen so viele Gigs und Festivals wie möglich spielen. Unser Traum für die Band ist es, beim Tramlines in unserer Heimatstadt Sheffield zu spielen.
Wer sind eure musikalischen Helden?
TOM - Ich bin ein großer Fan von Bring Me the Horizon, und The 1975. Ja, ich würde sagen, Matty Healy und Oli Sykes sind meine Helden.
HARRY - Ich bin mit den Classic-Rock-Platten meines Vaters im Auto aufgewachsen. Ich habe mich schon früh in Guns N' Roses verliebt. Slash ist mein Idol.
JAMES - Dave Grohl und Wayne Bergeron. Dave für sein musikalisches Gespür; Wayne für die Musik, die er produziert.
AREN - Michael Jackson, Bob Marley, Freddie Mercury.
Wir möchten, dass ihr uns jeweils etwas Ungewöhnliches oder Unerwartetes über eines eurer Bandmitglieder erzählt.
HARRY - Tom ist Schwarzgurt im Karate. Wirklich. Und er mag Skateboarden.
AREN - Harry ist süchtig danach, Gitarrenpedale zu kaufen. Er bastelt ständig an seinem Pedalboard.
TOM - James hatte mal Probetrainings für Englands American-Football-Mannschaft, und er ist total verrückt nach Formel 1.
JAMES - Aren ist süchtig nach Fernsehen, besonders nach Soaps. Egal welche. Irgendwie schafft er es, zufällig auf Darsteller zu stoßen, wenn er ausgeht und trinkt, und liebt ein Selfie mit ihnen. Er traf neulich Ian Beale von Eastenders.

Danke, dass ihr unsere Fragen beantwortet habt, Jungs. Wo können die Leute mehr über 20 Miles From Grimsby erfahren?
HARRY - Wir sind auf Instagram, Facebook und Twitter.
AREN - Und wir werden im September wieder beim Wentworth Festival in Rotherham sein. Kommt vorbei und seht uns!
TOM - Wir werden bald weitere Gigs bekannt geben.
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▶︎ Fotos von Joseph Clarke Photography




















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